22 Stunden Bereitschaft der Feuerwehrjugend

22 Stunden Bereitschaft der Feuerwehrjugend

von Manuela Kohoutek

Am 24. August trafen sich 9 Kinder und etliche Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehr Gedersdorf um 14 Uhr im FF-Haus Brunn um eine 22-Stunden Bereitschaft durchzuführen.

Zu Beginn durften die Kinder ihr Schlaflager im Saal im Obergeschoß des FF-Hauses beziehen. Schon zu diesem Zeitpunkt schlossen die Kinder Wetten darüber ab, wer in der kommenden Nacht als letzer einschlafen wird. Danach gab es eine kurze Ablaufbesprechung und wir starteten mir der ersten Übung. Übungsannahme war ein Brand bei der Volksschule. Die Kinder mussten Absichern, Schlauchbrücke legen, eine Löschleitung aufbauen und mit Schaum den „brennenden Baum“ löschen. Da der Baum nun wie ein Weihnachtsbaum aussah fielen den Kinder sofort die passenden Weihnachtslieder ein und die weiteren 20-Stunden wurden mit besinnlichen Weihnachtsliedern untermalt.

Im Anschluss an die Übung, gab es eine kleine Jause und dann ging es auch schon weiter zum Ölhafen um ein Zillentraining abzuhalten. Danach ging es weiter zum weißen Stein am Weinberg, wo wir am Lagerfeuer Würstel grillten. Nach dieser Stärkung, rückten alle wieder in FF-Hause ein und die Kinder durften sich noch einen Film anschauen. Die Feuerwehrjugendmitglieder nahmen die oben genannte Wette sehr ernst, weshalb der letzte auch erst um 02:30 Uhr eingeschlafen ist. Kurz darauf gab es dann endlich eine Nachtübung und alle durften sich wieder anziehen und zu einem Autounfall mit Personensuche ausrücken.

Am Morgen starteten wir den Tag mit einem guten Frühstück. Um 09 Uhr absolvierten wir eine Bewegungsfahrt inklusive Kontrolle der FF-Autos und so kamen wir zur nächsten Übung – Person in Notlage „ Person von Straße abgestürzt“. Die Kinder durften sich bei dieser Übung von einer Gstetten vom Weinberg abseilen. Am Fuße des Weinberges angelangt, stand die letzten Übung „Autounfall – technisch Übung“ am Programm, bei der die Kinder mit dem hydraulischen Rettungssatz ein Auto aufbrechen bzw. aufschneiden durften.

Nachdem das FF-Haus zusammengeräumt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde, gab es zum Abschluss noch ein Eis für alle.

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